Gymnasium
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Berufsorientierung auf der Baustelle

Am 17.4.2018 lernten wir, die Schüler und Schülerinnen der 9cd, im Rahmen eines Berufsorientierungstages, mit was sich die Brömer GmbH beschäftigt. Herr Möllmann, einer der Bauingenieure auf der Baustelle Rheinstraße/Ecke Wilhelmstraße, zeigte uns das Gelände und beantwortete ausführlich unsere Fragen. Dank ihm wurde uns klar, wie kompliziert und anstrengend der Beruf des Bauingenieurs ist. Unter anderem erzählte er, wie lange der Prozess des Hausbaus andauert und auf was man alles achten muss. Dass an einem Hausbau so viele unterschiedliche Firmen beteiligt sind, war uns vorher nicht klar. Während einige Firmen nur das Aufbauen der Kräne übernehmen, übernimmt eine andere, wie hier Brömer & Sohn, nur den Rohbau. Wiederum eine andere kümmert sich dann um die Wasser- und Stromversorgung.

                                   

 

Herr Möllmann erklärte uns außerdem, was bei der Ausbildung zu dem Beruf des Bauleiters sinnvoll wäre. Er wies uns vor allem auf die Wichtigkeit der praktischen Erfahrungen hin. Er erzählte uns auch, dass es unterschiedliche Spezialisierungen in der Berufsrichtung ‚Bau‘ gibt, wie z.B. Umwelt-Ingenieur und Konstruktionsstatiker. Dass diese Berufe für viele eine Leidenschaft sind und den Mitarbeitern Spaß machen, erzählte er uns auch. Natürlich müsse man auch manchmal Überstunden machen, damit das Datum der Fertigstellung des Rohbaus eingehalten werden könne. Und dabei spielt auch das Wetter eine Rolle: Bei zu viel Regen kann der Beton auf das Drahtgeflecht nicht aufgebracht werden.

Wir glauben, dass es eine wichtige Erfahrung für uns war, da viele von uns noch nie auf einer Baustelle waren. Zudem haben sich viele die Arbeit dieses Berufes doch etwas anders vorgestellt. Dass dieser Ausflug bei einigen von uns Interesse für diese Berufe rund um das Bauen geweckt hat, können wir uns gut vorstellen.

Xenia Miller und Lena Krause

 

(…) Wie später die Gebäude der derzeitigen Baustelle ‚Wilhelms IX.‘ aussehen werden, kann man schon dank einer Animation sehen. Jedes der neuen Häuser ist anders gestaltet und alle werden durch eine Grünanlage verbunden. Außerdem sind die zukünftigen Eigentumswohnungen mit einem Aufzug (Aufzugschacht siehe Bild) und einer Tiefgarage versehen. Insgesamt soll die Anlage rund 150 Wohnungen bieten.

Als wir nach einer ausführlichen Besichtigung die Baustelle später wieder verließen, konnten wir die zuvor gesehenen Baupläne viel besser verstehen. Dank diesem Einblick und der Besichtigung des Baubetriebes wagen wir zu behaupten, dass Brömer ein professionelles und gut organisiertes Unternehmen ist. Vielleicht findet der eine oder die andere von uns dort einen spannenden Praktikumsplatz.

Elefteria Anesti und Teresa Nanke

 

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