Gymnasium
seit 1845

Italienisch

Italienisch wird an der Gutenbergschule im Rahmen des Wahlunterrichts als dritte Fremdsprache ab der 8. Klasse, zukünftig unter G9 ab der 9. Klasse mit drei Wochenstunden unterrichtet. Das Fach kann in der Sekundarstufe II mit weiterhin drei Wochenstunden durchgängig bis zum Abitur belegt werden, sowie im Abitur eingebracht und als Prüfungsfach belegt werden.

In der Sekundarstufe I wird derzeit mit dem Lehrwerk „In Piazza A“ (C. C. Buchner) unterrichtet. In der Sekundarstufe II werden fiktionale und non-fiktionale Texte und Lektüren verwendet. Inhaltlich werden Alltagsleben und -kultur, Geschichte, Literatur, Kunst sowie aktuelle Themen behandelt.

Das Angebot richtet sich übrigens ganz explizit auch an Muttersprachler!

Austausch

Seit 2011 ist der Austausch mit der Deutschen Schule Rom in der Jahrgangsstufe 9 fester Teil des Schulprogramms. Hin- und Rückbesuch finden meist im März und im Mai statt und dauern in der Regel 8-10 Tage. In Rom sind die Wiesbadener Schülerinnen und Schüler in italienischen Gastfamilien untergebracht.

Der Austausch ist eine einmalige Gelegenheit, eine Stadt wie Rom, die die allermeisten nur aus der Perspektive des Touristen kennen, auch aus einer ganz anderen Perspektive erleben zu können!

Die Wiesbadener Austauschgruppe 2016 auf dem Palatin

 

Römer und Wiesbadener 2016 beim gemeinsamen Ausflug nach Frankfurt

Perché studiare l’italiano? – gute Gründe, Italienisch zu lernen

  • Wirtschaftliche Aspekte:

Neben Englisch und Französisch gehört Italienisch zu den wichtigsten europäischen Sprachen. Immerhin sind die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Italien und Deutschland sehr intensiv, für Italien ist Deutschland sogar der wichtigste Handelspartner. Viele deutsche Firmen unterhalten Vertretungen in Italien. Der Tourismus bleibt eine der wichtigsten Sparten auf dem italienischen Arbeitsmarkt, der auch für Deutsche attraktiv ist; weitere wichtige Sektoren sind die Genussmittel- und die Textilbranche.

  • Kultur- und geistesgeschichtliche Aspekte:

Die Geschichte Italiens und Deutschlands sind bereits seit der Antike eng miteinander verwoben. Aus zahlreichen Kleinstaaten werden 1871 Nationalstaaten, deren Geschicke im Folgenden, auch in sehr unseliger Weise, miteinander verstrickt sind. Risorgimento, Nationalismus, Faschismus und Nationalismus sind Themen des Unterrichts, aber auch die Rolle Italiens als Emigrations- und Immigrationsland.

Ganz allgemein haben Kunst und Kultur Italiens ganz immens auf das restliche Europa, insbesondere auf Deutschland Einfluss gehabt. Und der Besuch der Kunststätten Italiens gehört bis heute zum allgemeinen Bildungskanon.

  • Und am allerwichtigsten: Spaß an der Sprache und Liebe zum Land …

… sind die besten Voraussetzungen! Wer Italien liebt, der wird auch die Sprache erlernen und damit Land und Leute intensiver erleben und besser verstehen – auch wenn dazu die Erkenntnis gehört, dass nicht alles „dolce vita“ ist …

 

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