MINT

MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik

MINT – Profil der Gutenbergschule

1. Einleitung

Der naturwissenschaftlich – technische Fortschritt unserer Gesellschaft führt zu einer Veränderung der Strukturen und der Wertorientierungen. Die naturwissenschaft-lichen und technischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte verlangen von allen Mitgliedern der Gesellschaft ein hohes Maß an Flexibilität und das Lösen einer Vielzahl von Problemen. Die Entwicklungen der Naturwissenschaften und Technik führen zu einer Umstrukturierung des Arbeitsmarktes, immer mehr Berufsfelder sind naturwissenschaftlich fundiert.

Besonders die Schulen sind von dieser gesellschaftlichen Veränderung betroffen. Eine Erkenntnis dieses Wandels muss dazu führen, die Bedeutung der MINT – Fächer ( Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik ) in der Schule zu stärken und die Förderung der Jugendlichen intensiv zu betreiben.

2. MINT

Die Gutenbergschule als Anwärterschule für ein „mathematisch – naturwissenschaftliches Excellence – Center“

Auf Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände wurde der Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e.V. (Verein MINT-EC) im Jahr 2000 mit Sitz der Geschäftsführung in Berlin gegründet. Ziel des Vereins, dem inzwischen bundesweit 83 Mitgliedsschulen angehören, ist es, mehr Schülerinnen und Schüler für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die „MINT-Fächer“ zu begeistern.

Der Verein bietet Exkursionen, Wettbewerbe, Gesprächsrunden und Projekte an, die Schülerinnen und Schüler an die Naturwissenschaften heranführen und im Wettbewerb mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Bundesländern zu besonderen Leistungen motivieren sollen. Er bietet die Teilnahme an Schülercamps und Fortbildungskurse für Lehrer an.

Folgende Punkte sind dem Verein ein besonderes Anliegen:

  • Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern
  • Gewinnung von Schülerinnen für mathematisch – naturwissenschaft-liche Ausbildungen und Studiengänge
  • Aufbau von lokalen Kooperationsnetzwerken mit Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Stärkung des Schulmanagement und Beförderung des Wettbewerbs zwischen den Schulen
  • Weiterbildung der MINT-Fachlehrerinnen und – lehrer

Die zahlreichen Aktivitäten im naturwissenschaftlichen Fachbereich der Gutenberg-schule und die jahrelangen Bemühungen um die Naturwissenschaften bewogen Ende des Jahres 2004 die Fachgruppen Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Informatik dazu, sich mehrheitlich für eine Bewerbung der Gutenbergschule um die Mitgliedschaft im Verein MINT-EC auszusprechen.

Viele Kolleginnen und Kollegen trugen zu der Bewerbung durch detaillierte schrift-liche Beiträge über ihre Arbeitsbereiche bei. Schulelternbeirat und Schülervertretung unterstützten es, den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt, für den die Kollegen durch ihre Arbeit verantwortlich sind, durch eine MINT-Mitgliedschaft zu etablieren. Mit der Bewerbung verknüpften sich Erwartungen und Ziele:

  • neue Kontakte zu Hochschulen und Betrieben, Vermittlung von Praktika
  • Weiterbildung für MINT-Lehrer
  • Förderung von begabten Schülern
  • Teilnahme an Schülercamps
  • Bereitstellung von Geldern für Unterrichtsprojekte und naturwissenschaftliche Geräte
  • Bereitstellung einer halben Lehrerstelle durch das Land Hessen
  • Förderung von Wettbewerbskultur

Eine tabellarische Übersicht im nächsten Abschnitt zeigt die in der Bewerbung aufge-führten vielfältigen Aktivitäten zur Förderung des Interesses an den Naturwissen-schaften.

In dem Antwortschreiben vom Oktober 2005 auf unsere Bewerbung um Mitglied-schaft im Verein MINT-EC wird die äußerst engagierte, vielfältige und pädagogisch wertvolle Arbeit des Kollegiums im naturwissenschaftlichen Fachbereich von den Juroren besonders lobend hervorgehoben.

Wir können excellente MINT-Aktivitäten durch die Bewerbung nachweisen, dazu gehören auch die vorhandenen lernmethodischen Kompetenzen für die MINT-Fächer. Die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben und die vielen Kontakte zu außerschulischen Organisationen fallen positiv auf.

Die gute Elternmitwirkung und die Verpflichtung der Schule zu sozialen Zielen werden angesprochen.

Die Gutenbergschule wird als MINT-Schule im Stadium der Anwartschaft in den Verein MINT – EC aufgenommen und freut sich als Anwärter, an sämtlichen Vereinsaktivitäten uneingeschränkt teilnehmen zu können.

 

Da es unser gemeinsames Ziel ist, die Naturwissenschaften zu einem weiteren Schwerpunkt unserer Schule auszubauen, sollten wir dieses Ziel konsequent weiter verfolgen und wie bisher insbesondere in der Sekundarstufe I für die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten anbieten, sich im naturwissenschaftlichen Bereich neben dem herkömmlichen Unterricht weitere Kenntnisse anzueignen. Der Auflage der Jury, sich in zwei Jahren erneut auf eine Mitgliedschaft zu bewerben, können wir dann mit Zuversicht entgegensehen.

 


Übersicht über die MINT-Aktiviäten

Mathematik Physik Chemie Biologie Informatik
Leistungskurse

GrundkurseLeistungskurse

GrundkurseLeistungskurse

GrundkurseLeistungskurse

GrundkurseGrundkurse

Anwender- und Programmierkurse im Jg. 11 WPU-Kurse mit Schüler-experimentenWPU-Kurse mit Schüler-experimentenWPU-Kurse mit Schüler-experimentenWPU-KurseNutzung von 2 Multi-mediaräumen, in denen die vernetzten Computer mit moderner Software ausgestattet und an das Internet angebunden sind;

Einsatz TI – 92Nutzung von 2 Multi-mediaräumen, in denen die vernetzten Computer mit moderner Software ausgestattet und an das Internet angebunden sind;

Einsatz TI – 92Nutzung von 2 Multi-mediaräumen, in denen die vernetzten Computer mit moderner Software ausgestattet und an das Internet angebunden sind;

Nutzung von 2 Multi-mediaräumen, in denen die vernetzten Computer mit moderner Software ausgestattet und an das Internet angebunden sind;

Nutzung von 2 Multi-mediaräumen, in denen die vernetzten Computer mit moderner Software ausgestattet und an das Internet angebunden sind;

Unterricht Klasse 9  Spezielle Kurse für Jg. 6: Einweisung, Internetrecherche

Jg. 7: Fachspezifischer Unterricht am PC

Jg. 8: Präsentationssoftware Gut ausgestattete FachräumeGut ausgestattete FachräumeGut ausgestattete FachräumeInternetcaféFächerübergreifender UnterrichtFächerübergreifender UnterrichtFächerübergreifender UnterrichtFächerübergreifender UnterrichtFächerübergreifender UnterrichtErfolgreiche Teilnahme am Tag der Mathematik des Jg. 12

Erfolgreiche Teilnahme an „Jugend forscht“Erfolgreiche Teilnahme an „Jugend forscht“Erfolgreiche Teilnahme an „Jugend forscht“ Hervorragendes Abschneiden beim Mathematikwettbewerb des Landes Hessen der Klassen 8Erfolgreiche Teilnahme „Leonardo“ Wettbewerb Wiesbaden   Gute Ergebnisse bei dem Wettbewerb der Klassen 11    Gute Ergebnisse bei der Mathematikolympiade    Förderung von Mädchen durch besondere AngeboteFörderung von Mädchen durch besondere AngeboteFörderung von Mädchen durch besondere AngeboteFörderung von Mädchen durch besondere AngeboteFörderung von Mädchen durch besondere Angebote Förderung experimen-tellen Arbeitens:

Experimentierclub für die Klassen 5 und 6Förderung experimen-tellen Arbeitens:

Experimentierclub für die Klassen 5 und 6Förderung experimen-tellen Arbeitens:

Garten – AG

 

AG – Computer-mathematikAG – Computer-mathematikPhysik – AG für die

Klassen 7   Vorbereitung MathematikwettbewerbePhysik – AG für die

Klassen 9 – 11    Eisenbahn – AG    Roboter – AG    AG – Jugend forschtAG – Jugend forschtAG – Jugend forscht  Außerschulische PraktikaAußerschulische PraktikaAußerschulische Praktika  Betriebspraktikum

Klasse 10Betriebspraktikum

Klasse 10Betriebspraktikum

Klasse 10Betriebspraktikum

Klasse 10ProjektwochenthemenProjektwochenthemenProjektwochenthemenProjektwochenthemenProjektwochenthemenLehrausflügeLehrausflügeLehrausflügeLehrausflügeLehrausflüge   Erste Hilfe Kurse    Drogenberatung

Initiative: Gesunde Ernährung Vorträge aus Universität und Industrie zur Berufs-informationVorträge aus Universität und Industrie zur Berufs-informationVorträge aus Universität und Industrie zur Berufs-informationVorträge aus Universität und Industrie zur Berufs-informationVorträge aus Universität und Industrie zur Berufs-informationRegelmäßige Kontakte zu Universitäten, Forschungseinrichtungen und BetriebenRegelmäßige Kontakte zu Universitäten, Forschungseinrichtungen und BetriebenRegelmäßige Kontakte zu Universitäten, Forschungseinrichtungen und BetriebenRegelmäßige Kontakte zu Universitäten, Forschungseinrichtungen und BetriebenRegelmäßige Kontakte zu Universitäten, Forschungseinrichtungen und BetriebenInformationsmaterial für Schülerinnen und SchülerInformationsmaterial für Schülerinnen und SchülerInformationsmaterial für Schülerinnen und SchülerInformationsmaterial für Schülerinnen und SchülerInformationsmaterial für Schülerinnen und SchülerEmpfehlungen unserer Schülerinnen und Schüler für StiftungenEmpfehlungen unserer Schülerinnen und Schüler für StiftungenEmpfehlungen unserer Schülerinnen und Schüler für StiftungenEmpfehlungen unserer Schülerinnen und Schüler für StiftungenEmpfehlungen unserer Schülerinnen und Schüler für StiftungenTeamarbeit in der Fach-gruppeTeamarbeit in der Fach-gruppeTeamarbeit in der Fach-gruppeTeamarbeit in der Fach-gruppeTeamarbeit in der Fach-gruppeLehrerweiterbildungLehrerweiterbildungLehrerweiterbildungLehrerweiterbildungLehrerweiterbildung

3. Schwerpunkte mit Graphik

Die MINT – Aktivitäten der Gutenbergschule lassen sich in vier verschiedene Bereiche einordnen.

  • Neugierde und Interesse an den naturwissenschaftlichen Fächern wecken z. B. durch intensives experimentelles Arbeiten in der Unter- und Mittelstufe
  • Besondere Förderung über die Unterrichtsinhalte hinaus durch besondere Bemühungen um Mädchen
  • Aufrechterhaltung und Schaffen neuer außerschulischer Kontakte
  • Entwicklung neuer Lernstrategien

4. Arbeit in den Fachgruppen

Mathematik

Der Mathematikunterricht an der Gutenbergschule kann allgemein als „leistungsorientiert anspruchsvoll“ beschrieben werden – als Beleg mag dazu das gute Abschneiden unserer Schule am landesweiten Mathematikwettbewerb der Jahrgangsstufe 8 dienen, der mittlerweile für alle Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs verbindlich als Vergleichsarbeit an allen hessischen Schulen eines Schultyps geschrieben wird (Leistungsvergleich), wo wir in den erreichten Punktzahlen deutlich über dem Landesdurchschnitt und damit im oberen Viertel liegen. Schulsieger konnten sich öfters auf Kreisebene für die Abschlussrunde qualifizieren und waren unter den Landessiegern zu finden.

Das Aufgabenniveau der schulintern zu schreibenden Vergleichsarbeiten der Klassenstufen 6 und 10 liegt im Vergleich aller Wiesbadener Gymnasien im oberen Drittel, was sich bei Sichtung des im Schulamt eingereichten Aufgabenmaterials in der Arbeitsgruppe „Evaluation Vergleichsarbeiten Mathematik“ zeigte.

Die freiwillige Teilnahme am Landeswettbewerb 11 wird regelmäßig von einer großen Gruppe interessierter Schülerinnen und Schüler wahrgenommen, die erreichten Punktzahlen führten auch in den letzten Jahren zur Nennung von Schulsiegern, denen vom Veranstalter Urkunde und Sachpreis zukamen.

 

Fundiert vermittelte Kenntnisse in der Sek. I und eine dort geförderte Interessenlage führen in der Sek. II jedes Jahr zu Bildung von zwei Leistungskursen Mathematik, deren Teilnehmer u. a. regelmäßig den „Tag der Mathematik“ (Veranstalter „Zentrum für Mathematik“) für die Jahrgangsstufe 12 besuchen.

 

Zusatzangebote für interessierte Schülerinnen und Schüler runden die solide, anspruchsvolle Unterrichtsarbeit der Fachkollegen ab:

  • In der CoMa-AG wird „Computer-Mathematik“ an interessanten Fragestellungen betrieben, die den herkömmlichen Unterricht begleiten, bzw. darüber hinaus gehende Inhalte zum Thema haben in vielseitiger Palette.
  • Im Klassensatz zur Verfügung stehende TI 92 werden im Unterricht geeignet genutzt und bereichern dadurch die Unterrichtsarbeit flexibel einsetzbar über die Nutzung des Computerraums hinaus.
  • Wettbewerbskandidaten der 2. und 3. Runde des Landeswettbewerbs Mathematik auf Kreisebene werden zwecks Vorbereitung von einem Fachkollegen betreut.
  • Teilnahme an der „Mathematik-Olympiade“ für die Klassenstufe 5 – 13 zeigt reges Interesse bei Schülerinnen und Schülern, die sich an besonders anspruchsvollen, über den Unterricht hinausgehenden Aufgabenstellungen überaus erfolgreich versuchen, so dass wir dem Veranstalter (Zentrum für Mathematik) jedes Jahr gelungene Arbeiten zur Teilnahme an weiteren Qualifizierungsrunden melden können.
  • Einbringen von „Knobel-/Kniffelaufgaben der Woche“ in den Fachunterricht aller Klassenstufen ist ein weiterer Vorstoß zur Förderung besonders begabter/interessierter Schülerinnen und Schüler.
    (Wünschenswert wäre eine noch intensivere Begabtenförderung und Betreuung von Wettbewerbsteilnehmern etwa auf Bundesebene beispielsweise auch in Form einer weiteren Mathe-AG, wenn entsprechendes Stundendeputat diesbezüglich zur Verfügung stände!)
  • Lehrausflüge, z. B. zum Mathematicum in Gießen, ergänzen darüber hinaus den Unterricht.


Betreuende Angebote machen die Lehrkräfte für die Schülerinnen und Schüler mit

  • dem Angebot von Lernsoftware im Selbststudium zum Nacharbeiten und Üben unter Anleitung eines Fachlehrers
  • der Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag durch unterstützende Materialeingaben zur ergänzenden Förderung in Mathematik
  • der Vermittlung von hausinterner Nachhilfe „von Schüler für Schüler“ insbesondere in Mathematik.

Physik

Die umfangreiche Physiksammlung mit Demonstrationsgeräten für Lehrerversuche und ihre vielfältigen Möglichkeiten zu Schülerübungen in den Bereichen Optik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre und Elektronik erlaubt einen sehr interessanten und abwechslungsreichen Physikunterricht.

Der aktuelle Physiklehrplan gibt vor, dass das Fach im neunten Schuljahr pausiert. An der Gutenbergschule wurde der Raum geschaffen, auch im neunten Schuljahr zweistündigen Physikunterricht anzubieten. Dies gewährleistet, dass sich die Schülerinnen und Schüler kontinuierlich (ab der Klasse 7) mit physikalischen Inhalten auseinander setzen können.

Dazu wurde im Kollegium ein eigener Lehrplan entwickelt, welcher alle Inhalte des hessischen Lehrplans beinhaltet und in allen Teilgebieten des Physikunterrichtes Vertiefungen und schülerorientiertes, experimentelles Arbeiten ermöglicht. Der interne Plan sieht vor, dass in den Schuljahren 7 bis 11 je zwei Wochenstunden Physik unterrichtet wird.

Inhalte des neuen Lehrplans für die Sekundarstufe I sind Optik (Grundlagen) und Wärmelehre für das 7. Schuljahr. Für das 8. Schuljahr ist die Vertiefung und Ergänzung der Optik sowie die Elektrizitätslehre geplant. Fakultativ wird eines der drei Themen Akustik, Farben sowie Druck u. Auftrieb behandelt. Für das 9. Schuljahr ist eine Vertiefung der Elektrizitätslehre geplant. Themen des 10. Schuljahres sind Arbeit und Energie, Radioaktivität und Energieversorgung.

In den Klassenstufen 9 und 10 wird an der Gutenbergschule Wahlpflichtunterricht angeboten, welcher jedes Jahr mit neuen, über den Physiklehrplan hinausgehenden Themen individuell gestaltet wird. Die Teilnehmer planen Versuche, bauen sie auf und werten sie anschließend aus, beschäftigen sich mit dem Löten von Schaltungen und erfahren vielerlei Querbezüge zu anderen Fächern. Teamarbeit und selbstständiges Handeln werden geübt. Auf Wünsche der Schülerinnen und Schüler wird – soweit möglich – eingegangen.

Für die Klassen 5 und 6 findet im Rahmen der Nachmittagsbetreuung ein Experimentierclub statt, für die älteren Schülerinnen und Schüler wird eine Physik AG angeboten.

Im Unterschied zu anderen Schulen kommt am Gutenberg-Gymnasium jedes Jahr ein Physik-Leistungskurs zustande, bei dem vertiefend die Bereiche Elektromagnetismus, Schwingungen und Wellen, Atom- und Kernphysik sowie ggf. Quantenmechanik bzw. Relativitätstheorie behandelt werden. Die Zahl der Schüler, die Physik im Jahrgang 12 gewählt haben bzw. das Fach bis zum Abitur führen, hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert.

Zusatzmodule für den Taschencomputer TI-92 zur automatisierten Erfassung von Messdaten sowie ein spezieller PC und die beiden Multimediaräume mit 20 und 26 weiteren Rechnern samt entsprechen­der Software, u.a. zur Simulation von Versuchen, die im Unterricht nur schwer oder gar nicht durchführbar sind, erschließen eine Vielzahl von Anwendungsfeldern.

Chemie

Im Zentrum des Chemieunterrichts an unserer Schule steht das experimentelle Arbeiten. So werden schon in der 8. Klasse die Unterrichtsinhalte zum großen Teil in Form von Schülerübungen erarbeitet, da das eigene Erleben die best mögliche Motivation für diese Naturwissenschaft darstellt. Dabei sind die räumlichen Bedingungen und die gute Ausstattung der Gutenbergschule eine gute Voraussetzung.

 

Ab der 9. und 10. Klasse kann im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts Chemie gewählt werden; auch hier werden experimentelle Fertigkeiten besonders gefördert, da der Unterricht durch die geringe Gruppengröße (max. 16 Teilnehmer) sehr intensiv ist. Der Erfolg dieser Arbeit zeigt sich auch darin, dass Schüler, die sich besonders für dieses Fach begeistern konnten, in den letzten Jahren erfolgreich am Wettbewerb „Jugend forscht“ bzw. „Schüler experimentieren“ (1. bzw. 2. Plätze) teilgenommen haben.

 

Das Zustandekommen je eines Leistungskurses und dreier Grundkurse in der Oberstufe zeigt, dass in der Mittelstufe gute Grundlagen und Freude am Fach vermittelt werden konnten.

 

Biologie

 

An der Gutenbergschule wird das Fach Biologie jeweils mit 2 Wochenstunden in der Jahrgangsstufen 5, 6, 7, 10 und 11 unterrichtet. Mit den zum Schuljahr 2002/2003 neu eingeführten Lehrplänen wird wie vorgeschrieben gearbeitet.

Biologie ist das in der Oberstufe am häufigsten gewählte naturwissenschaftliche Fach. Es kommen meist zwei Leistungskurse zustande.

Außerdem findet ein zweistündiger naturwissenschaftlicher Wahlpflichtunterricht in Klasse 9 und 10 statt.

Die Unterrichtsinhalte des WPU-Unterrichts werden mit den Schülern abgestimmt.

Projektarbeit wird angeboten u. a. zum Beispiel zum Thema Gewürze und Schokolade.

An der Gutenbergschule unterrichten 13 Kollegen Biologie mit unterschiedlichen Fächerkombinationen.

In der Fachgruppe Biologie wurden und werden interessante Vorträge auch in Zukunft von Professoren der Universität Mainz zu Themen der Evolution und Meeresbiologie für die Schüler/innen der Klasse 10 – 13 direkt an unserer Schule organisiert.

In der Jahrgangsstufe 10 oder 11 werden Erste Hilfe Kurse in Zusammenarbeit mit den Johannitern oder dem Deutschen Roten Kreuz durchgeführt.

Besuche des Gesundheitsamtes, einer Drogenberatungsstelle oder anderer Institutionen im Rahmen der Prävention und Gesundheitserziehung, sowie die Aufklärung der Jungen und Mädchen von Klasse 7 – 10 durch Ärzte, die in die Schule kommen, ergänzen den Unterricht.

In der 5. Klasse wird in Zusammenarbeit mit einer Initiative von ROTARY zum Thema gesunde Ernährung ein gesundes „Gutenberg-Sandwich“ mit den Schüler/innen hergestellt.

Exkursionen in das Senckenbergmuseum, den Frankfurter Zoo oder den Palmengarten werden unternommen.

Die Oberstufenkurse 12 und 13 können in zwei Kursräumen mit Schülerexperimentierkästen biologische Versuche durchführen.

Die Arbeit mit dem Computer wird mittlerweile in den Klassen 6 – 13 auch im Biologie-Unterricht regelmäßig betrieben.

 

Informatik

Die Bedeutung des Computers ist im Arbeitsleben heutzutage nicht mehr wegzuden-ken. Es gibt kaum noch Arbeitsbereiche, in denen der PC nicht zumindest als Doku-mentationswerkzeug verwendet wird.

So ist es das erklärte Ziel an der Gutenbergschule, alle Schülerinnen und Schüler an die sichere Benutzung einer Computeranlage heranzuführen und in den Computer-anwendungen sogenannter Office-Pakete zu schulen.

Nicht alle Schülerinnen und Schüler können in dem mittlerweile breiten Spektrum eingeführt und trainiert werden. Denn der Einsatz der Computer geht heute viel weiter und ist so vielschichtig, dass nur einige wichtige Bereiche genannt werden können:

  • Programmierung in verschiedenen Sprachen (PASCAL, VISUAL BASIC, JAVA, C++,…) z. B. für schulinterne Anwendungen
  • Nutzung der verschiedensten CD-ROMs als Informationsquellen (ENCARTA, CHEMIELEXIKON, STATISTISCHES BUNDESAMT, GEOGRAPHISCHE RUNDSCHAU…)
  • Nutzung des Internets für die erweiterte aktuelle Recherche rund um den Globus
  • Anwendung interaktiver Programme zur Sprachschulung und Überprüfung
  • Anbindung digitaler Musikinstrumente (z. B. Keyboards) über die MIDI-Schnittstelle an den PC, um gespielte Musikstücke mit der geeigneten Software zu bearbeiten, verbessern, verändern und wieder über das Instrument auszugeben.

Um die oben genannten Punkte verwirklichen zu können, gibt es an der Guten-bergschule momentan zwei Computerräume.

In dem einen Raum (R 203) ist eine Computeranlage mit Server-Thin-Clients (mit 26 Arbeitsplätzen + 1 Lehrerarbeitsplatz) untergebracht, in dem im Wesentlichen für die Sekundarstufe I im WPU-Bereich mit Anwendungssoftware und mit Mathematik-software Geometrie unterrichtet wird. Da alle PCs mit dem Internet verbunden sind, wird dieser Raum auch zur Internet-Recherche in den Oberstufenkursen verwendet.

Im zweiten neu ausgestatteten Multimediaraum (R 210) sind 25 2,8 GHz getaktete PCs in eine Domäne eingebunden. Die Hardwareausstattung mit CD-ROMs an jedem PC, sternförmige Vernetzung über ein Switch, Anschluss an das Internet, Kommunikation mit Partnern per e-mail, 12 MIDI-fähige Keyboards, zunehmende Beschaffung von CDs als Informationsquellen für die einzelnen Fachbereiche usw. lassen einen Unterricht unter Nutzung modernster Technik zu. Über eine pädago-gische Software ist es möglich, Dateien an Schülergruppen oder Klassen elektro-nisch zu verteilen und auch wieder einzusammeln.

Diese Technik muss von jedem – auch von den Lehrerinnen und Lehrern – geübt werden, um den richtigen Umgang mit den neuen Medien sachgerecht anwenden zu können. So gibt es verschiedene Expertensysteme (BABYLON, WEBSTER…), um schnell Übersetzungen für Sachbegriffe zu erhalten. Simulationen (Räuber-Beute-Verhalten, dynamische Populationsentwicklung aufgrund verschiedener Vorgaben) ermöglichen Einblicke in sonst nicht durchführbare oder nur schwer anschaulich zu machende Versuche in den Naturwissenschaften; Erstellung moderner Präsenta-tionen der eigenen Arbeit/Teamarbeit und vieles mehr ist möglich.

Hierzu gibt es schulinterne Fortbildungsmaßnahmen, die zum einen den Umgang mit dem Netzwerk (Windows XP Professional und Server 200) und zum anderen den Einsatz der verschiedensten Software zum Ziel haben.

Die Darstellung der Schule im World Wide Web (WWW) ist eine Aufgabe, der sich die Schule nicht entziehen kann. Durch die zunehmende Bedeutung dieses Mediums für die Informationsgewinnung in unserer Gesellschaft muss die Schulgemeinschaft dieses Forum nutzen. So wird in zunehmendem Maße unsere Homepage (www.gutenberg-gym.de) genutzt, um schulische Aktivitäten anzukündigen, Informationen für Eltern und Schülerinnen und Schüler zu geben und um den Zusammenhalt innerhalb der Schulgemeinde zu fördern. Auch Ehemalige halten dadurch Kontakt mit „ihrer“ Schule. Die sehr hohe Zahl von über 100.000 Aufrufen unserer Homepage pro Jahr zeigt das Interesse an einem aktiven und immer auf dem neuesten Stand gehaltenen Internetauftritt der Gutenbergschule.

Für die Zukunft wäre es wünschenswert, wenn gerade ein Gymnasium wie die Gutenbergschule Anschluss an die modernen Technologien halten könnte. So müsste der Raum für unbeaufsichtigte Schülerarbeit (unter Federführung der SV) für die Arbeit am Computer außerhalb der Unterrichtszeit ausgebaut werden! Derzeit sind nur 3 PCs in der Cafeteria für die Jahrgangsstufen 11-13 verfügbar. Sie sind auch an die Domäne in R210 angeschlossen, so dass dort die Schülerinnen und Schüler auf ihr Datenverzeichnis auf dem Server zugreifen können.

Ein solcher Raum für die Mittelstufe wäre wünschenswert.

Aus den bisherigen Ausführungen ist ersichtlich, dass die Pflege und Wartung von solch hochkomplexen Maschinen (mittlerweile über 60 PCs!) in einem oder gar zwei Netzwerken nicht neben dem Unterricht geleistet werden kann, so dass die Einstellung einer Fachkraft zur Administration der Computerräume notwendig wäre.

Nutzung der Computerräume in den einzelnen Jahrgängen:

In der Jahrgangsstufe 6 wird im 2. Halbjahr jede Klasse an 3 Tagen in die Nutzung der Computerräume eingeführt. Dies beinhaltet das Einloggen in das Computer-system (Passwortänderung) und den sicheren Umgang mit Dateien (kopieren, verschieben, Ordner anlegen) im Netzwerk. Es wird eine Einführung in das vorhan-dene Office-Paket (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation) gegeben, bzw. das Vorwissen erweitert. Die Recherche im Internet und die Kommunikation per E-Mail werden geübt.

In der Jahrgangsstufe 7 wird an 3 Tagen in Doppelstunden in den verschiedenen Fächern entweder nach unterrichtsrelevanten Themen im Internet recherchiert oder anhand von fachspezifischer Software Lerninhalte vertieft. Eine Einführung in eine 10-Finger-Schreibprogramm-Software (Mittlerweile gibt es einige Freeware-Programme im Internet) wird gegeben.

In der Jahrgangsstufe 8 wird an 2 Tagen eine Einführung in das Präsentations-programm gegeben, da im Unterricht diese Fertigkeit verstärkt eingesetzt werden soll. Eine selbsterstellte Präsentation rundet das Angebot der Gutenbergschule für alle Schülerinnen und Schüler ab.

Nach diesem „Computerführerschein“ liegt es an den Schülerinnen und Schülern, inwieweit sie im Fach Informatik ihrer Kenntnisse erweitern.

In den Jahrgängen 9 und 10 werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts an das Programmieren mit dem PC herangeführt. So wird z.B. in Word und Excel in „Visual Basic for Applications“ (VBA) eingeführt, um eigenen Makros zu schreiben. Ab dem nächsten Schuljahr wird die Gutenbergschule an dem Projekt der Universität Jena „Kompetenzorientierter Informatikunterricht mit der visuellen Programmiersprache Puck“ teilnehmen. So wird ein erster Zugang zum Programmieren gelegt.

In der Jahrgangsstufe 11 wird zweigleisig gefahren:

In den Anwenderkursen setzen sich die Schülerinnen und Schüler ein Jahr lang mit dem Office – Paket auseinander, während die Programmierkurse sich nur bis zu den Herbstferien damit beschäftigen und dann zunächst in der Sprache PASCAL eine Einführung in diese Programmiersprache bekommen. Hier werden die Grundlagen für das algorithmische Programmieren gelegt. So wird anhand eines Top-Down-Entwurfs zum Bsp. das Wortratespiel Hangman programmiert.

In der Jahrgangsstufe 12 und 13 gibt es einen Grundkurs, der zum Abitur führt. Hier wird die in der objektorientierten Programmiersprache Delphi eine andere Art des Programmierentwurfs erlernt. Eventuell wird auch Visual Basic, eine andere objektorientierte Programmiersprache, kennengelernt. In einem Projekt soll dann ein bestimmtes Thema realisiert werden. Dies kann bedeuten, dass eine weitere Programmiersprache erlernt werden muss.

5. Fächerübergreifendes Arbeiten

 

  • Auf die Durchführung von Experimenten wird in den Beiträgen der Fächer eingegangen.
  • Förderung von Mädchen

 

Um mehr Mädchen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu gewinnen, versuchen wir durch besondere Angebote, die zum Teil nur an Mädchen gerichtet sind, das Interesse für Naturwissenschaften zu wecken.

In einem der beiden EDV-Kurse in den Jg. 9 und 10 werden in den letzten Jahren nur Mädchen unterrichtet (wenn sich genügend Schülerinnen anmelden).

Jedes Jahr fährt eine Gruppe von 30 – 50 Schülerinnen an dem Tag „Naturwissenschaften und Technik für Mädchen“ an die Universität Kaiserslautern, um dort naturwissenschaftliche Vorlesungen und Vorträge zu hören und in Workshops praktisch tätig zu sein.

Schülerinnen der Kl. 10 absolvieren ihr Betriebspraktikum an der Fachhochschule in Rüsselsheim und arbeiten dort praktisch in den technischen Fachbereichen. Unsere Schülerinnen nehmen jedes Jahr an einem Schnuppertag für Mädchen an der Fachhochschule Wiesbaden im Bereich Informatik teil.

Sie absolvieren ein Praktikum in den naturwissenschaftlichen Fachbereichen der Fachhochschule Wiesbaden an ihrem Standort Rüsselsheim.

Unsere Schülerinnen waren über mehrere Jahre eingebunden in das Mentorinnennetzwerk:

Sie wurden durch Studentinnen der Fachhochschule Wiesbaden betreut. Es gab gemeinsame Vorlesungsbesuche, Besichtigung von Betrieben, gemeinsames Arbeiten z. B. am Computer an der FH.

Wir unterstützen unsere Schülerinnen bei der Teilnahme von Wettbewerben.

Wir empfehlen unsere im naturwissenschaftlichen Bereich sehr guten Schülerinnen für die Karin-Elisabeth-Loos-Stiftung. Diese Stiftung vergibt Gelder für Wiesbadener Schüler mit sehr guten Noten im Abiturzeugnis, die ein naturwissenschaftliches Studium aufnehmen. Seit Gründung der Stiftung vor 5 Jahren hat eine Gutenbergschülerin mit den Leistungskursen Mathematik und Chemie einen ausgezeichneten 3. Platz belegt. Dieses Jahr siegte ein Mädchen mit den Leistungsfächern Mathematik und Physik.

  • Arbeitsgemeinschaften

AG CoMa

Mathematik ohne Computerunterstützung ist heute nicht mehr denkbar. Auch in der Schule haben entsprechende Programme und Hardware-Lösungen in Form von Handheld-Taschencomputern Einzug gehalten. In den Lehrplänen in Hessen ist der Einsatz von Tabellenkalkulation und Dynamischer Geometriesoftware ebenso eingebunden wie die Verwendung von Funktionsplottern bzw. Computeralgebrasystemen.

In immer mehr Bundesländern ist die Anschaffung von Handheld-Rechnern ab Klasse 9 verbindlich vorgeschrieben.

Bereits seit Dezember 1997 wird an der Gutenbergschule die AG CoMa (Computer-Mathematik) angeboten. Ihre Arbeit hat zum Ziel, Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen, wie durch die Verwendung der vorhandenen Computerprogramme der reguläre Mathematikunterricht attraktiver und effektiver gestaltet werden kann. Die Gutenbergschule verfügt über Lizenzen der Programme DERIVE, DYNAGEO-EUKLID, CONSTRI, BAUWAS, DPGRAPH, DYNASYS, die auch zum Teil an die Schüler zur häuslichen Arbeit weitergegeben werden dürfen. Darüber hinaus nutzen wir auch frei erhältliche Programme wie zum Beispiel GEOGEBRA oder POYRAY.

Mit diesen Programmen, aber auch mit unserem Klassensatz von 32 TI-92 lassen sich die Themen von Geometrie, Algebra oder Analysis und Stochastik bis hin zu zeitlich veränderlichen Simulationen bearbeiten.

Die Themen der AG waren bisher sehr vielfältig und sind z. T. in der Homepage und in Fachzeitschriften veröffentlicht. Beim ersten LEONARDO-Wettbewerb in Wiesbaden konnten wir mit dem Projekt „Sierpinski-Tetraeder“ in der Kategorie Wissen einen dritten Preis erreichen.

Physik AG

Seit dem Winterhalbjahr 2003 wird an der Gutenbergschule eine Physik-AG angeboten. Sie findet einmal wöchentlich statt und wendet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10, ist aber auch offen nach oben und unten. Die Schülerinnen und Schüler haben hier die Möglichkeit, Experimente eigenständig zu entwerfen, zu planen, zu bearbeiten und auszuwerten oder auch Experimente durchzuführen und Fragen zu bearbeiten, die von dem Leiter vorgegeben werden.

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 findet im Rahmen der Nachmittagsbetreuung ein Experimentierclub statt.

 

„Jugend forscht“ – AG

Seit einigen Jahren gehört es zu den besonderen Aufgaben einer Kollegin, die die Fächer Biologie und Chemie unterrichtet, Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme an Wettbewerben durch Aushang von Plakaten, durch Informationsgänge durch die Klassen, durch Einladen zu besonderen Veranstaltungen oder durch persönliche Ansprache zu gewinnen und sie während ihrer Forschungsarbeiten zu unterstützen. Bisher haben ihre Bemühungen und ein Treffen mit interessierten Schülern einmal pro Woche zu der erfolgreichen Teilnahme über mehrere Jahre an dem Wettbewerb „Jugend forscht“ geführt.

 

 

Foto-AG

Der Inhalt der Foto-AG ist in jedem Schuljahr in die Bereiche Kameratechnik, Dunkelkammertechnik und Gestaltung aufgeteilt. Die Schülerinnen und Schüler (alle Jahrgangsstufen können teilnehmen) erlernen in dem technischen Teil den Umgang mit der Kamera und die Schwarzweiß-Laborarbeit.

Der Schwerpunkt der AG liegt auf dem gestalterischen Bereich. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern grundlegende kompositorische Gesetze näher zu bringen und diese praktisch umzusetzen.

Die Fotografie eignet sich besonders dazu, die Wahrnehmung der Umwelt zu schulen, da es kaum ein künstlerisches Medium gibt, welches das „Sehen lernen“ mehr trainiert.

Wünschenswert wäre die Renovierung und bessere technische Ausstattung der Dunkelkammer.

 

Modelleisenbahn-AG

Der Modelleisenbahn-AG steht mit Raum 013 (Anlage) und einem kleinen Seitenraum genügend Platz zur Verfügung. Einmal in der Woche treffen sich die Mitglieder der AG (z. Z. 12 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 12). Es entsteht eine Modelleisenbahnanlage von ca. 16 qm Größe.

Das Arbeiten an der Anlage verlangt viel Kreativität, ebenso eine Entwicklung manueller Fähigkeiten auf den verschiedenen Ebenen. Die Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen.

Da die Anschaffungen im Modellbahnbereich (Schienen, Rollmaterial, Modellhäuser etc.) sehr kostspielig sind, ist die finanzielle Situation immer etwas angespannt und begrenzt daher die Aktivitäten. Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch eine einmalige Aufnahmegebühr von 35 € pro Schüler und eine jährliche Zuwendung durch die Schule.

 

Garten-AG

In der AG treffen sich in der Gartensaison Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgänge,

1 – 2 mal pro Woche um auf dem Schulgelände zu arbeiten. Gemeinsame Basis aller ist die Freude am Umgang mit der Natur, die sich in vielfältiger Weise entfalten kann. Von der Umgestaltung unscheinbarer Flächen zu Blumenbeeten, über die Aufzucht von Sommerblumen im Gewächshaus, das Anlegen von Rosenbeeten bis zur Kompostherstellung reicht das Betätigungsfeld. Alle der 32 beteiligten Schülerinnen und Schüler haben durch ihre Tätigkeit einen besonderen Blick für das Erscheinungsbild des Schulgeländes entwickelt und übernehmen auch Pflegearbeiten (Heckenschnitt, Unkrautbeseitigung) und Reinigungsarbeiten wie z. B. Schulhof-Fegen – auch in Pausen und Freistunden. Dies demonstriert in besonderer Weise die Identifikation mit ihrer Schule und ihrem Schulgelände.

Die Kosten für Samen, Pflanzen und Arbeitsgeräte werden – von gelegentlichen Sachspenden abgesehen – von der Schule getragen.

 

Die Radio-AG

Einmal monatlich erhält die Gutenbergschule Wiesbaden die Möglichkeit, bei „Radio RheinWelle 92,5“ eine einstündige Sendung zu gestalten.

Die Radio-AG arbeitet die Sendungen zum einen redaktionell aus, indem sie Themen auswählt und den Verlauf der Sendungen sowie die Auswahl der Musik plant. Es ist der Radio-AG ein besonderes Anliegen, der schulischen und außerschulischen Öffentlichkeit Einblicke sowohl in das Schulleben als auch in das spezifische Schulprofil der Gutenbergschule zu gewähren, sodass neben Beiträgen zu aktuellen Angelegenheiten vor allem besondere Projekte der Schule im Zentrum der Sendungen stehen.

Zum anderen sendet die Radio-AG selbständig aus dem Studio. Die Schüler/innen erhalten die Möglichkeit, in die Studiotechnik eingewiesen zu werden und die Berechtigung zu erwerben, diese selbständig zu bedienen. Indem die Schüler/innen im Rahmen der Radio-AG einmal monatlich eine Sendung nicht nur planen, sondern auch durchführen, fördert diese Arbeitsgemeinschaft in hohem Maße die Medienkompetenz der Schüler/innen sowie andere Schlüsselqualifikationen, z. B. Zuverlässigkeit, Kooperationsfähigkeit, Kreativität, rhetorische Fähigkeiten und termingerechtes Arbeiten.

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