FAZ - Projekt „Jugend und Umwelt" 1995/96

Zu Beginn des vorherigen Schuljahres überraschte uns unsere Deutschlehrerin Frau Dr. Funke-Schmitt-Rink damit, daß die Klasse 11 d von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für das Projekt „Jugend und Umwelt" ausgewählt worden sei und sie ein Jahr lang diese Zeitung erhalte und an zahlreichen Aktivitäten, auf die wir später noch näher eingehen, teilnehmen werde. An diesem Projekt nahmen 50 Schulen in der Bundesrepublik Deutschland teil.

Unsere Lehrerin wurde zu einem Einführungsseminar für ein Wochenende nach Berlin eingeladen. Wir bekamen von der FAZ ein „Kleines Schülerlexikon Zeitung". Anhand dieses Lexikons wurden einige Unterrichtseinheiten des Schuljahres zum Thema „Zeitung in der Schule" durchgeführt. Die Klasse wurde über die verschiedenen Zeitungsarten wie Boulevardzeitungen, überregionale Tageszeitungen oder politische Wochenzeitschriften ebenso informiert wie über meinungsbildende und informierende Zeitungsartikel, z.B. Berichte, Interviews und Kommentare. Da die FAZ bei diesem Projekt mit IZOP (Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren) zusammenarbeitete, bekam die Klasse zahlreiche Arbeitszettel ausgeteilt, die an IZOP geschickt wurden. Die zwei „Highlights" während des Projektes waren die Langzeitarbeit und der Projekttag „Umwelttag".

Für die Langzeitarbeit standen den Schülerinnen und Schülern eine Anzahl von Themen zur Verfügung. Jedes Klassenmitglied suchte ein Thema aus und verfolgte das Geschehen bezüglich des Themas vier Wochen lang in der FAZ. Danach schrieb er/sie eine Abhandlung darüber. Diese Langzeitarbeiten wurden wie eine schriftliche Arbeit bewertet. Frau Dr. Funke-Schmitt-Rink schickte die besten Arbeiten in unserer Klasse, von Niklas Jakob über „Verkehr als Wirtschaftsfaktor" und von Michael Greißinger über „Entwicklungen am Frankfurter Aktienmarkt", an das IZOP und die FAZ. Diese Arbeiten wurden als sehr gut bewertet und werden bei den nächsten Projekten „Jugend und Umwelt" als Beispiele verwendet.

Am Projekttag besuchten wir die Stadtwerke Frankfurt, bei denen wir uns die Methoden und Techniken der Wasseraufbereitung näherbringen ließen. Wir stellten Fragen, die wir uns im Unterricht vorher erarbeitet hatten. Im Anschluß daran fertigten wir in Gruppenarbeiten anhand unserer Notizen und des erhaltenen Informationsmaterials Zeitungsartikel an. Dabei wurden wir tatkräftig von einer Reporterin der FAZ und einigen Fachlehrern unterstützt.

Am 22. April 1996 erschienen einige der Artikel in der FAZ auf der Seite „Jugend und Umwelt".

Durch dieses Projekt wurden in unserer Klasse das Bedürfnis, Zeitung zu lesen, gefördert und unsere Fähigkeiten im Umgang mit Sprache verbessert. Alle Schülerinnen und Schüler bekamen von der FAZ eine Urkunde (Anlage 2). Die Klasse 11d bedankt sich herzlich bei Frau Dr. Funke-Schmitt-Rink, durch deren Initiative wir das Projekt erhielten, bei Frau Dr. Grothus-Berghäuser und Herrn Müller fiir die Unterstützung bezüglich des Projekttages.

Martin Harding und Christian Heinrich,11d
Dr. Margret Funke-Schmitt-Rink

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