Gymnasium
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Gutenbergler beim Frankfurt-Marathon

Wie in jedem Jahr nahmen auch diesmal wieder viele Gutenbergler am Frankfurt-Marathon am letzten Oktober-Sonntag teil. Die Vorbereitung lag in den Händen des Lehrer-Trainers Diedrich Meyn, der dabei wieder vom Elternvertreter Klaus Doesseler unterstützt wurde. Die Abläufe mit Anreise vom Wiesbadener Hauptbahnhof aus, Eintreffen auf dem Platz hinter der Festhalle, Vorbereitungen auf den Lauf und dem Start an der Ludwig-Erhard-Anlage sind mittlerweile so eingeübt und routiniert, dass Lehrer, Eltern und Kinder sich in aller Ruhe auf ihren Start vorbereiten konnten und den Lauf durch Frankfurts Straßen einfach nur genießen konnten. Vorbei ging es dann an Tausenden von Zuschauern entlang der Strecke, an der auch Musikgruppen zu der guten Stimmung beitrugen. Der Höhepunkt war dann wie immer der Zieleinlauf in die Frankfurter Festhalle über den roten Teppich, der bei Musik, Moderation und Lichteffekten zu einem ganz besonderen Erlebnis wurde. Hinter dem Ziel wurden alle Läufer mit einer aufwendig gestalteten, massiven Medaille ausgezeichnet, welche das Bild zeigt.

59 Kinder nahmen am Mini-Marathon teil, das ist ein Zehntel der Originaldistanz, also 4,2 Kilometer. Alle Kinder erreichten wohlbehalten das Ziel, bei über 2000 Teilnehmern war es am Start gar nicht so einfach, sich den Weg zu bahnen. Es wurden trotzdem sehr gute Zeiten von unter 20 Minuten erzielt, welche auch auf das Ausdauertalent von diesen Kindern schließen lassen. Nachdem die Kinder außerhalb der Festhalle von ihren mitgereisten Eltern wieder in Empfang genommen wurden (und die Medaille um den Hals baumelte), löste sich die ganze Anspannung und mit einem Strahlen im Gesicht wurde mit Stolz die erreichte Leistung gefeiert. Es gab nur gutgelaunte Menschen, die die ganze Marathon-Atmosphäre an diesem Tag aufsaugen konnten.

Genauso war es beim Staffel-Marathon, wo sich vier Läufer die Gesamtdistanz teilten. Wie im Vorjahr waren wieder vier Gutenberg-Staffeln am Start, in diesem Jahr allerdings weniger mit Lehrer besetzt, sondern vor allem mit Eltern und auch zwei Oberstufenschülerinnen. Sehr positiv festzustellen ist, dass drei kurzfristige Ausfälle kompensiert werden konnten und drei Eltern von Mini-Marathonkindern einsprangen. Auch bei den Staffeln herrschte eine ausgelassene Stimmung, die An- und Abreise zu und von den Wechselzonen mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Frankfurt hatte Volksfestcharakter, es waren so viele Menschen unterwegs, die alle ein Ziel hatten. Das verbindende Element des Sports wurde offenbar. So waren auch alle Staffelläufer am Ende des Tages einfach nur glücklich über die erbrachte Leistung und es wurde hoch zufrieden der Heimweg angetreten.

Im nächsten Jahr findet der Frankfurt-Marathon am 25. Oktober statt, der Termin liegt wieder günstig eine Woche nach Ende der Herbstferien.

Diedrich Meyn

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