Gymnasium
seit 1845

Jugend debattiert

Der Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ hat den Anspruch, die politische und sprachliche Bildung zu intensivieren sowie zur Persönlichkeitsentwicklung und Meinungsbildung beizutragen und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 13.

An der Gutenbergschule ist „Jugend debattiert“ Bestandteil des Fachcurriculums Deutsch in der Jahrgangsstufe 8 sowie Teil der systematischen Vermittlung von Präsentationskompetenzen. Auch im Fach Powi wird die Pro-Contra-Debatte in den Jahrgangsstufen 7 und 9 nach Jugend debattiert-Regeln eingeübt. Darüber hinaus wird in jeder Projektwoche ein Projekt „Jugend debattiert für Anfänger“ (offen schon für Sechstklässler) angeboten. Außerdem ist „Jugend debattiert“ Bestandteil des Wahlunterrichts „Rhetorik, Kommunikation, Debattieren“.

Die Gutenbergschule ist seit 2004 Verbundsschule des bundesweiten Schülerwettbewerbs, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten jährlich von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz-Nixdorf-Stiftung in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz der Länder durchgeführt wird.  Wir messen uns im Regionalverbund nicht nur mit anderen Wiesbadener Gymnasien sondern auch mit Schulen aus dem Rheingau-Taunus-Kreis und Rüsselsheim. Die Gutenbergschule nimmt seit 2005 jedes Jahr am Regionalverbundwettbewerb teil und konnte in der Vergangenheit auch einige Sieger stellen.

Aber was heißt eigentlich „Debattieren“?

Debattieren bedeutet, sich im Gegen- und Miteinander zu einer strittigen Frage eine Meinung zu bilden, diese zu begründen und zu verteidigen und im Idealfall durchsetzen zu können, indem Gründe formuliert werden, Kritik vorgebracht wird und man sich inhaltlich und argumentativ behaupten kann. Der Ablauf einer Debatte ist dabei immer gleich: Zu einer aktuellen, oft politischen Streitfrage debattieren jeweils vier Schülerinnen und Schüler vor Juroren (geschulte Schüler/innen bzw. Lehrer/innen). Dabei nehmen jeweils zwei Debattant/innen die Pro- und die Contra-Seite ein.

Zur Vorbereitung in den Klassen und Kursen können auch amüsante Streitfragen (z.B. „Soll Frankreich mit Käse überbacken werden?“) debattiert werden, die die Lust am Wortduell wecken sollen. Im Wettbewerb haben die Streitfragen jedoch immer (regional-)politische Relevanz und werden den Teilnehmenden zehn Tage vor dem Wettbewerb bekannt gegeben, um eine sorgfältige Vorbereitung zu ermöglichen (z.B. „Soll in der Schule ein Fach „Ökologisches Verhalten“ eingeführt werden?“)

Der Wettbewerb selbst erfolgt in zwei Altersgruppen (8.-10. Klasse sowie E-Phase bis Q3/4) auf fünf Ebenen, zunächst in der Klasse, dann in der Schule und im Regionalverbund, schließlich auf Landes- und Bundesebene. Dabei erhalten die Sieger des Regional- und Landesfinales dreitägige Profi-Trainings; die Bundessieger gewinnen eine sechstägige Akademiewoche sowie die Aufnahme in das „Alumni-Programm“.

Wer schult unsere Debattantinnen und Debattanten?

Aktuell betreuen elf Lehrerinnen und Lehrer das Projekt „Jugend debattiert“: Herr Dr. Buchwaldt als Landesbeauftragter, Frau Gerrmann als Schulkoordinatorin und außerdem Herr Bockholt, Herr Elster, Herr Haberkorn, Frau Höfle, Frau Dr. Meißner, Frau Thorn, Frau Scherf, Herr Wachs und Frau Williams.

 

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